Eigentlich wollte ich mich heute der Wissenschaft zur Verfügung stellen und an irgendeinem tollen Economic Decision Making Experiment teil zu nehmen (wofür man auch recht fürstlich entlohnt wird), aber dank roten Ampeln und langsamen Radfahrern in der Busspur war ich drei Minuten zu spät und konnte nicht mehr mitmachen. Somit kann ich ja nun hier mal ein bißchen updaten, bevor ich mich beim nächsten Experiment heute mittag nochmal in Pünktlichkeit versuchen kann...
So, was gibt es denn so zu berichten. Erstmal habe ich praktisch schon Ferien. Mein lettes Essay habe ich am Montag abgegeben. Der nächse Abgabetermin ist der 11. Januar. Davor habe ich dann zwar noch einiges zu tun, aber das kann jetzt erstmal bis nach Weihnachten warten. Jetzt habe ich also unterm Strich noch 4 Stunden Uni, morgen kommt der weit angereiste Geburtstagsbesuch aus Deutschland und Samstag gibt es dann unsere dicke Triple-Geburtstags The Box rocks Hausparty. Deshalb muss ich nun aufpassen, dass mich die Erkältung nicht kriegt. Das wäre wirklich ein Desaster.
Heute in einer Woche fliege ich schon wieder für Weihnachten nach Hause. Kann ich mir noch garnicht vorstellen. Obwohl hier schon alle Zeichen auf Weihnachten stehen. Am Samstag haben wir alle unser Wohnzimmer weihnachtlich dekoriert, im Fernsehen läuft eigentlich keine Werbung mehr, die nichts mit Weihnachten zu tun hat und in jedem Geschäft läuft cheesige Weihnachtsmusik...
Hier in Nottingham gibt es tatsächlich einen German Christmas Market. Offenbar scheint das Schicksal mich und meine leichte Weihnachtsmarkt Antipathie ein wenig ärgern zu wollen. Aber ein Versöhnungsgrund ist dann wiederum die Bude, die tatsächlich deutsches Brot anbietet. Gut zu wissen, aber probiert hab ich es noch nicht...
Am Montag hat mich Nastja (Erasmus Kollegin aus Berlin) zum German Christmas Dinner in ihre WG eingeladen. War nett und lecker. Rotkohl, Klöße und Huhn. Wie sehr habe ich Rotkohl und Klöße vermisst...
Viel mehr fällt mir gerade nicht ein. Ich wünsche für alle Fälle schonmal frohes Weihnachten.
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Dienstag, 1. Dezember 2009
Ich liebe Wikipedia
Immer für einen Lacher gut, die gute alte Enzyklopädie.
Ich hatte eben eine Diskussion mit meinen Mitbewohnern über Nationalhymnen und Co. Schließlich musste ich erklären, warum und für was sich Peter Doherty genau entschuldigen musste. Da kam die berechtigte Frage auf, warum Deutschland denn ausgerechnet das selbe Lied wie die Nazis weiterhin verwenden musste und sich nicht eine völlig neue Hymne zugelegt hat. Berechtigte Frage, ich wusste keine Antwort. Also gerade schnell zu Wikipedia um morgen ein bißchen Licht ins Dunkel bringen zu können.
Im Artikel zur deutschen Nationalhymne stieß ich auf folgenden Satz:
"Für das diplomatische Protokoll wurde aber eine offizielle Hymne benötigt. Bundeskanzler Konrad Adenauer empfand es als peinlich, dass zum Beispiel bei einem deutsch-belgischen Fußballspiel in Köln nach der belgischen Hymne der Karnevalsschlager „Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien“ gespielt wurde; er selbst war bei einem Staatsbesuch in Chicago mit „Heidewitzka, Herr Kapitän“ empfangen worden."
Ist das nicht großartig? Das sind Hymnen bei denen sogar ich verzückt aufstehen würde...
Ich liebe Wikipedia und ich liebe Köln!
Alaaf!
Ich hatte eben eine Diskussion mit meinen Mitbewohnern über Nationalhymnen und Co. Schließlich musste ich erklären, warum und für was sich Peter Doherty genau entschuldigen musste. Da kam die berechtigte Frage auf, warum Deutschland denn ausgerechnet das selbe Lied wie die Nazis weiterhin verwenden musste und sich nicht eine völlig neue Hymne zugelegt hat. Berechtigte Frage, ich wusste keine Antwort. Also gerade schnell zu Wikipedia um morgen ein bißchen Licht ins Dunkel bringen zu können.
Im Artikel zur deutschen Nationalhymne stieß ich auf folgenden Satz:
"Für das diplomatische Protokoll wurde aber eine offizielle Hymne benötigt. Bundeskanzler Konrad Adenauer empfand es als peinlich, dass zum Beispiel bei einem deutsch-belgischen Fußballspiel in Köln nach der belgischen Hymne der Karnevalsschlager „Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien“ gespielt wurde; er selbst war bei einem Staatsbesuch in Chicago mit „Heidewitzka, Herr Kapitän“ empfangen worden."
Ist das nicht großartig? Das sind Hymnen bei denen sogar ich verzückt aufstehen würde...
Ich liebe Wikipedia und ich liebe Köln!
Alaaf!
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