Wie die Zeit verfliegt. Erschrocken stelle ich gerade fest, dass mein Letzter Eintrag schon wieder gute zwei Wochen zurück liegt.
Was war los in diesen zwei Wochen? Nun, ich glaube grob gesagt, habe ich tatsächlich ein bißchen für die Uni gearbeitet... und ein bißchen mehr gefeiert.
In der Uni ist gerade Essay-Zeit. Dieser Eintrag ist eigentlich auch nur eine Art Prokratination. Wer nicht weiß, was Prokrastination ist, der führe sich diese kleine Erläuterung zu Gemüte:
Naja, mein Essay über die amerikanische Kultur in den 60er Jahren ist ja erst nächste Woche fällig. Da kann ich ja wohl kurz noch was über die britische Musikkultur schreiben.
Erstmal war ich vor zwei Wochen, mit den bereits im letzten Eintrag erwähnten feierwütigen Iren auf einem sehr schönen Konzert. Grundsätzlich hatte ich das Ticket gekauft, weil ich erstens die angeblich "Best Live Venue of the UK", Rock City, mal von innen sehen wollte und zweitens, weil alle hin gegangen sind. Die Band hingegen kannte ich nur von Myspace und fand sie ganz okay. Wer hätte gedacht, dass ich hinterher völlig verschwitzt und geflasht aus dem Konzert gehen würde. Die Band, die mich dort so begeistert hat nennt sich Alabama 3, besteht aus 5 oder 6 alten Haudegen und einer Frau, die aussieht wie eine Piratenbraut aus Flucht der Karibik und rockt gewaltig. Wer hätte das gedacht: Country Musik aus England mit fetten Beats.
Am vergangenen Freitag war ich mal wieder Clubben. Hier in England ist ja Dubstep und Drum N Bass recht ne ganze Ecke populärer, als wir es aus deutschen Clubs gewohnt sind. Selbst in den Mainstream-Dissen läuft hin und wieder mal ein gebrochener Beat. Das Highlight der Nacht war definitiv das Set von Benga. Der relativ kleine Raum in den "Rescue Rooms" war in kürzester Zeit ein kochender Hexenkessel. Manche Beats haben mir fast den Magen umgedreht und zu guter letzt haben Benga und sein MC noch einen ordentlichen Stagedive hingelegt. Besser gehts nicht... naja, ein bißchen mehr Wasser und Sauerstoff hätte ich mir vorstellen können. Aber irgendwie gehörte das dazu...
Die britishen Charts hingegen sind schlichtweg zum Weglaufen. Wenn ihr wissen wollt was dort abgeht, dann schaut Euch mal bei Youtube Videos wie "Sexy Chick" von David Gauletta an oder die total authentische Boyband "JLS". Einfach nur grausam...
Montag, 30. November 2009
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