Donnerstag, 7. Januar 2010

Rückkehr ins Chaos

Ein frohes neues Jahr allerseits.
Seit heute bin ich zurück in Nottingham. Ich hatte ja schlimmstes befürchtet, als ich heute morgen ins aller Herrgottsfrühe zum Kölner Flughafen gefahren bin. In England sollte ja laut Nachrichten reinster Ausnahmezustand herrschen. Das reinste Schneechaos sollte die Insel fest im Griff haben. Vielleicht stimmt dies sogar teilweise. Dann hatte ich einfach ein Riesenglück, dass mein Flieger heute morgen pünktlich in Stansted gelandet ist und mein Bus tatsächlich auch pünktlich in Nottingham angekommen ist. Zwischendurch gab es aber tatsächlich einige Schlechpassage, so dass ich dachte, ich säße heute abend noch im Bus. Aber der M1 (sozusagen die Nord-Süd Autobahn Englands) war geräumt und ganz normal befahrbar. Sobald man allerdings in die Nebenstraßen kommt sieht es hier ganz anders aus. Die Briten fahren ängstliches Schritttempo. Das müssen sie auch, denn Winterreifen sind hier praktisch nicht vorhanden. Auch Streugut scheint entweder knapp oder nicht vorhanden zu sein. Ich habe jedenfalls eben auch einen kleinen Eiskunstlauf (zum Glück ohne Patzer oder Doppelten Rittberger) zum Supermarkt unternommen.
Jedenfalls bin ich nun froh, wieder hier zu sein und das ganz ohne Komplikationen. Nun warte ich zu Hause auf meine Mitbewohner und freue mich drauf, alle wieder zu sehen.
Meine Zeit zu Hause war sehr schön. Angefangen mit einer schönen Vorweihnachtswoche im Rheinland (wobei ich durch die frühe Abreise auch das Dezemberchaos umschifft habe), über ein schönes Familienweihnachten, ein fantastisches Sylvester in Hamburg, eine gemütliche und schöne Stipvisite in Berlin und schließlich nochmal ein paar Tage in rheinischen Landen, habe ich richtig guten Heimaturlaub gemacht.
Das einzige, was dabei auf der Strecke blieb ist - wie sollte es anders sein - die Uni-Arbeit. Das muss ich nun dringenst nachholen. Montag ist schließlich Abgabe und ich glaube kaum, dass ich nach drei Wochen weg-seins dieses Wochenende um Feierei herumkomme...

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