Ich habe wirklich nicht die geringste Ahnung, wo die letzten 5 Monate hin sind. Eben lagen sie noch vor mir, es war Sommer, ich habe mit Wehmut meine Sachen in Berlin gepackt und wollte überhaupt nicht weg, hatte einen Hauch einer Ahnung, was mich überhaupt erwartet... und jetzt? Jetzt sind es noch knappe zwei Wochen bis mich Bus und Flugzeug vorerst ein letztes Mal zurück auf den "Kontinent" bringen und ich Nottingham nicht mehr als meinen Wohnort bezeichnen kann...
Hinter mir liegen fünf vollgepackte Monate voller neuer Eindrücke, Erfahrungen, Freunde, Bilder, Musik. Eigentlich hatte ich vor, nun ein kleines Resumé zu schreiben, aber je mehr ich drüber nachdenke, desto schwerer fällt es mir, jetzt und von hier aus etwas zu schreiben...
Im Moment bin ich jedenfalls quasi im Urlaub. Ich habe alle Klausuren und Abgaben hinter mir. Die Uni hier ist damit abgeschlossen. Deshalb befasse ich mich hier überwiegend schon wieder mit dem Leben nach Erasmus.
Freitag, 29. Januar 2010
Freitag, 8. Januar 2010
The Big Freeze
Ich muss ein bißchen schmunzeln, aber die britischen News haben im Moment nichts anderes im Angebot, außer wie sich "The Big Freeze" auf alle möglichen Leute auswirkt. Aber hier ist ein schönes Satellitenbild, das die NASA veröffentlicht hat, das zeigt, wie die Insel im Moment von oben aussieht.
(via Nerdcore)
Wenn die nur mal ein bißchen Streugut und vielleicht nen Satz Winterreifen da gehabt hätten, dann wäre das alles nicht so ein Drama.
Aktuell sind es -1°C draußen, meine irische Mitbewohnerin hat den Hühnern Wärmflaschen unter ihr Stroh gelegt und keiner hat Lust raus zu gehen. Morgen bringe ich einer spanischen Freundin bei, wie man Schneemänner baut... Ich mag den Ausnahmezustand.
Wenn die nur mal ein bißchen Streugut und vielleicht nen Satz Winterreifen da gehabt hätten, dann wäre das alles nicht so ein Drama.
Aktuell sind es -1°C draußen, meine irische Mitbewohnerin hat den Hühnern Wärmflaschen unter ihr Stroh gelegt und keiner hat Lust raus zu gehen. Morgen bringe ich einer spanischen Freundin bei, wie man Schneemänner baut... Ich mag den Ausnahmezustand.
Donnerstag, 7. Januar 2010
Rückkehr ins Chaos
Ein frohes neues Jahr allerseits.
Seit heute bin ich zurück in Nottingham. Ich hatte ja schlimmstes befürchtet, als ich heute morgen ins aller Herrgottsfrühe zum Kölner Flughafen gefahren bin. In England sollte ja laut Nachrichten reinster Ausnahmezustand herrschen. Das reinste Schneechaos sollte die Insel fest im Griff haben. Vielleicht stimmt dies sogar teilweise. Dann hatte ich einfach ein Riesenglück, dass mein Flieger heute morgen pünktlich in Stansted gelandet ist und mein Bus tatsächlich auch pünktlich in Nottingham angekommen ist. Zwischendurch gab es aber tatsächlich einige Schlechpassage, so dass ich dachte, ich säße heute abend noch im Bus. Aber der M1 (sozusagen die Nord-Süd Autobahn Englands) war geräumt und ganz normal befahrbar. Sobald man allerdings in die Nebenstraßen kommt sieht es hier ganz anders aus. Die Briten fahren ängstliches Schritttempo. Das müssen sie auch, denn Winterreifen sind hier praktisch nicht vorhanden. Auch Streugut scheint entweder knapp oder nicht vorhanden zu sein. Ich habe jedenfalls eben auch einen kleinen Eiskunstlauf (zum Glück ohne Patzer oder Doppelten Rittberger) zum Supermarkt unternommen.
Jedenfalls bin ich nun froh, wieder hier zu sein und das ganz ohne Komplikationen. Nun warte ich zu Hause auf meine Mitbewohner und freue mich drauf, alle wieder zu sehen.
Meine Zeit zu Hause war sehr schön. Angefangen mit einer schönen Vorweihnachtswoche im Rheinland (wobei ich durch die frühe Abreise auch das Dezemberchaos umschifft habe), über ein schönes Familienweihnachten, ein fantastisches Sylvester in Hamburg, eine gemütliche und schöne Stipvisite in Berlin und schließlich nochmal ein paar Tage in rheinischen Landen, habe ich richtig guten Heimaturlaub gemacht.
Das einzige, was dabei auf der Strecke blieb ist - wie sollte es anders sein - die Uni-Arbeit. Das muss ich nun dringenst nachholen. Montag ist schließlich Abgabe und ich glaube kaum, dass ich nach drei Wochen weg-seins dieses Wochenende um Feierei herumkomme...
Seit heute bin ich zurück in Nottingham. Ich hatte ja schlimmstes befürchtet, als ich heute morgen ins aller Herrgottsfrühe zum Kölner Flughafen gefahren bin. In England sollte ja laut Nachrichten reinster Ausnahmezustand herrschen. Das reinste Schneechaos sollte die Insel fest im Griff haben. Vielleicht stimmt dies sogar teilweise. Dann hatte ich einfach ein Riesenglück, dass mein Flieger heute morgen pünktlich in Stansted gelandet ist und mein Bus tatsächlich auch pünktlich in Nottingham angekommen ist. Zwischendurch gab es aber tatsächlich einige Schlechpassage, so dass ich dachte, ich säße heute abend noch im Bus. Aber der M1 (sozusagen die Nord-Süd Autobahn Englands) war geräumt und ganz normal befahrbar. Sobald man allerdings in die Nebenstraßen kommt sieht es hier ganz anders aus. Die Briten fahren ängstliches Schritttempo. Das müssen sie auch, denn Winterreifen sind hier praktisch nicht vorhanden. Auch Streugut scheint entweder knapp oder nicht vorhanden zu sein. Ich habe jedenfalls eben auch einen kleinen Eiskunstlauf (zum Glück ohne Patzer oder Doppelten Rittberger) zum Supermarkt unternommen.
Jedenfalls bin ich nun froh, wieder hier zu sein und das ganz ohne Komplikationen. Nun warte ich zu Hause auf meine Mitbewohner und freue mich drauf, alle wieder zu sehen.
Meine Zeit zu Hause war sehr schön. Angefangen mit einer schönen Vorweihnachtswoche im Rheinland (wobei ich durch die frühe Abreise auch das Dezemberchaos umschifft habe), über ein schönes Familienweihnachten, ein fantastisches Sylvester in Hamburg, eine gemütliche und schöne Stipvisite in Berlin und schließlich nochmal ein paar Tage in rheinischen Landen, habe ich richtig guten Heimaturlaub gemacht.
Das einzige, was dabei auf der Strecke blieb ist - wie sollte es anders sein - die Uni-Arbeit. Das muss ich nun dringenst nachholen. Montag ist schließlich Abgabe und ich glaube kaum, dass ich nach drei Wochen weg-seins dieses Wochenende um Feierei herumkomme...
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Christmas, Christmas, Christmas, Christmas....
Eigentlich wollte ich mich heute der Wissenschaft zur Verfügung stellen und an irgendeinem tollen Economic Decision Making Experiment teil zu nehmen (wofür man auch recht fürstlich entlohnt wird), aber dank roten Ampeln und langsamen Radfahrern in der Busspur war ich drei Minuten zu spät und konnte nicht mehr mitmachen. Somit kann ich ja nun hier mal ein bißchen updaten, bevor ich mich beim nächsten Experiment heute mittag nochmal in Pünktlichkeit versuchen kann...
So, was gibt es denn so zu berichten. Erstmal habe ich praktisch schon Ferien. Mein lettes Essay habe ich am Montag abgegeben. Der nächse Abgabetermin ist der 11. Januar. Davor habe ich dann zwar noch einiges zu tun, aber das kann jetzt erstmal bis nach Weihnachten warten. Jetzt habe ich also unterm Strich noch 4 Stunden Uni, morgen kommt der weit angereiste Geburtstagsbesuch aus Deutschland und Samstag gibt es dann unsere dicke Triple-Geburtstags The Box rocks Hausparty. Deshalb muss ich nun aufpassen, dass mich die Erkältung nicht kriegt. Das wäre wirklich ein Desaster.
Heute in einer Woche fliege ich schon wieder für Weihnachten nach Hause. Kann ich mir noch garnicht vorstellen. Obwohl hier schon alle Zeichen auf Weihnachten stehen. Am Samstag haben wir alle unser Wohnzimmer weihnachtlich dekoriert, im Fernsehen läuft eigentlich keine Werbung mehr, die nichts mit Weihnachten zu tun hat und in jedem Geschäft läuft cheesige Weihnachtsmusik...
Hier in Nottingham gibt es tatsächlich einen German Christmas Market. Offenbar scheint das Schicksal mich und meine leichte Weihnachtsmarkt Antipathie ein wenig ärgern zu wollen. Aber ein Versöhnungsgrund ist dann wiederum die Bude, die tatsächlich deutsches Brot anbietet. Gut zu wissen, aber probiert hab ich es noch nicht...
Am Montag hat mich Nastja (Erasmus Kollegin aus Berlin) zum German Christmas Dinner in ihre WG eingeladen. War nett und lecker. Rotkohl, Klöße und Huhn. Wie sehr habe ich Rotkohl und Klöße vermisst...
Viel mehr fällt mir gerade nicht ein. Ich wünsche für alle Fälle schonmal frohes Weihnachten.
So, was gibt es denn so zu berichten. Erstmal habe ich praktisch schon Ferien. Mein lettes Essay habe ich am Montag abgegeben. Der nächse Abgabetermin ist der 11. Januar. Davor habe ich dann zwar noch einiges zu tun, aber das kann jetzt erstmal bis nach Weihnachten warten. Jetzt habe ich also unterm Strich noch 4 Stunden Uni, morgen kommt der weit angereiste Geburtstagsbesuch aus Deutschland und Samstag gibt es dann unsere dicke Triple-Geburtstags The Box rocks Hausparty. Deshalb muss ich nun aufpassen, dass mich die Erkältung nicht kriegt. Das wäre wirklich ein Desaster.
Heute in einer Woche fliege ich schon wieder für Weihnachten nach Hause. Kann ich mir noch garnicht vorstellen. Obwohl hier schon alle Zeichen auf Weihnachten stehen. Am Samstag haben wir alle unser Wohnzimmer weihnachtlich dekoriert, im Fernsehen läuft eigentlich keine Werbung mehr, die nichts mit Weihnachten zu tun hat und in jedem Geschäft läuft cheesige Weihnachtsmusik...
Hier in Nottingham gibt es tatsächlich einen German Christmas Market. Offenbar scheint das Schicksal mich und meine leichte Weihnachtsmarkt Antipathie ein wenig ärgern zu wollen. Aber ein Versöhnungsgrund ist dann wiederum die Bude, die tatsächlich deutsches Brot anbietet. Gut zu wissen, aber probiert hab ich es noch nicht...
Am Montag hat mich Nastja (Erasmus Kollegin aus Berlin) zum German Christmas Dinner in ihre WG eingeladen. War nett und lecker. Rotkohl, Klöße und Huhn. Wie sehr habe ich Rotkohl und Klöße vermisst...
Viel mehr fällt mir gerade nicht ein. Ich wünsche für alle Fälle schonmal frohes Weihnachten.
Dienstag, 1. Dezember 2009
Ich liebe Wikipedia
Immer für einen Lacher gut, die gute alte Enzyklopädie.
Ich hatte eben eine Diskussion mit meinen Mitbewohnern über Nationalhymnen und Co. Schließlich musste ich erklären, warum und für was sich Peter Doherty genau entschuldigen musste. Da kam die berechtigte Frage auf, warum Deutschland denn ausgerechnet das selbe Lied wie die Nazis weiterhin verwenden musste und sich nicht eine völlig neue Hymne zugelegt hat. Berechtigte Frage, ich wusste keine Antwort. Also gerade schnell zu Wikipedia um morgen ein bißchen Licht ins Dunkel bringen zu können.
Im Artikel zur deutschen Nationalhymne stieß ich auf folgenden Satz:
"Für das diplomatische Protokoll wurde aber eine offizielle Hymne benötigt. Bundeskanzler Konrad Adenauer empfand es als peinlich, dass zum Beispiel bei einem deutsch-belgischen Fußballspiel in Köln nach der belgischen Hymne der Karnevalsschlager „Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien“ gespielt wurde; er selbst war bei einem Staatsbesuch in Chicago mit „Heidewitzka, Herr Kapitän“ empfangen worden."
Ist das nicht großartig? Das sind Hymnen bei denen sogar ich verzückt aufstehen würde...
Ich liebe Wikipedia und ich liebe Köln!
Alaaf!
Ich hatte eben eine Diskussion mit meinen Mitbewohnern über Nationalhymnen und Co. Schließlich musste ich erklären, warum und für was sich Peter Doherty genau entschuldigen musste. Da kam die berechtigte Frage auf, warum Deutschland denn ausgerechnet das selbe Lied wie die Nazis weiterhin verwenden musste und sich nicht eine völlig neue Hymne zugelegt hat. Berechtigte Frage, ich wusste keine Antwort. Also gerade schnell zu Wikipedia um morgen ein bißchen Licht ins Dunkel bringen zu können.
Im Artikel zur deutschen Nationalhymne stieß ich auf folgenden Satz:
"Für das diplomatische Protokoll wurde aber eine offizielle Hymne benötigt. Bundeskanzler Konrad Adenauer empfand es als peinlich, dass zum Beispiel bei einem deutsch-belgischen Fußballspiel in Köln nach der belgischen Hymne der Karnevalsschlager „Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien“ gespielt wurde; er selbst war bei einem Staatsbesuch in Chicago mit „Heidewitzka, Herr Kapitän“ empfangen worden."
Ist das nicht großartig? Das sind Hymnen bei denen sogar ich verzückt aufstehen würde...
Ich liebe Wikipedia und ich liebe Köln!
Alaaf!
Montag, 30. November 2009
United Kingdom of Great Music?
Wie die Zeit verfliegt. Erschrocken stelle ich gerade fest, dass mein Letzter Eintrag schon wieder gute zwei Wochen zurück liegt.
Was war los in diesen zwei Wochen? Nun, ich glaube grob gesagt, habe ich tatsächlich ein bißchen für die Uni gearbeitet... und ein bißchen mehr gefeiert.
In der Uni ist gerade Essay-Zeit. Dieser Eintrag ist eigentlich auch nur eine Art Prokratination. Wer nicht weiß, was Prokrastination ist, der führe sich diese kleine Erläuterung zu Gemüte:
Naja, mein Essay über die amerikanische Kultur in den 60er Jahren ist ja erst nächste Woche fällig. Da kann ich ja wohl kurz noch was über die britische Musikkultur schreiben.
Erstmal war ich vor zwei Wochen, mit den bereits im letzten Eintrag erwähnten feierwütigen Iren auf einem sehr schönen Konzert. Grundsätzlich hatte ich das Ticket gekauft, weil ich erstens die angeblich "Best Live Venue of the UK", Rock City, mal von innen sehen wollte und zweitens, weil alle hin gegangen sind. Die Band hingegen kannte ich nur von Myspace und fand sie ganz okay. Wer hätte gedacht, dass ich hinterher völlig verschwitzt und geflasht aus dem Konzert gehen würde. Die Band, die mich dort so begeistert hat nennt sich Alabama 3, besteht aus 5 oder 6 alten Haudegen und einer Frau, die aussieht wie eine Piratenbraut aus Flucht der Karibik und rockt gewaltig. Wer hätte das gedacht: Country Musik aus England mit fetten Beats.
Am vergangenen Freitag war ich mal wieder Clubben. Hier in England ist ja Dubstep und Drum N Bass recht ne ganze Ecke populärer, als wir es aus deutschen Clubs gewohnt sind. Selbst in den Mainstream-Dissen läuft hin und wieder mal ein gebrochener Beat. Das Highlight der Nacht war definitiv das Set von Benga. Der relativ kleine Raum in den "Rescue Rooms" war in kürzester Zeit ein kochender Hexenkessel. Manche Beats haben mir fast den Magen umgedreht und zu guter letzt haben Benga und sein MC noch einen ordentlichen Stagedive hingelegt. Besser gehts nicht... naja, ein bißchen mehr Wasser und Sauerstoff hätte ich mir vorstellen können. Aber irgendwie gehörte das dazu...
Die britishen Charts hingegen sind schlichtweg zum Weglaufen. Wenn ihr wissen wollt was dort abgeht, dann schaut Euch mal bei Youtube Videos wie "Sexy Chick" von David Gauletta an oder die total authentische Boyband "JLS". Einfach nur grausam...
Was war los in diesen zwei Wochen? Nun, ich glaube grob gesagt, habe ich tatsächlich ein bißchen für die Uni gearbeitet... und ein bißchen mehr gefeiert.
In der Uni ist gerade Essay-Zeit. Dieser Eintrag ist eigentlich auch nur eine Art Prokratination. Wer nicht weiß, was Prokrastination ist, der führe sich diese kleine Erläuterung zu Gemüte:
Naja, mein Essay über die amerikanische Kultur in den 60er Jahren ist ja erst nächste Woche fällig. Da kann ich ja wohl kurz noch was über die britische Musikkultur schreiben.
Erstmal war ich vor zwei Wochen, mit den bereits im letzten Eintrag erwähnten feierwütigen Iren auf einem sehr schönen Konzert. Grundsätzlich hatte ich das Ticket gekauft, weil ich erstens die angeblich "Best Live Venue of the UK", Rock City, mal von innen sehen wollte und zweitens, weil alle hin gegangen sind. Die Band hingegen kannte ich nur von Myspace und fand sie ganz okay. Wer hätte gedacht, dass ich hinterher völlig verschwitzt und geflasht aus dem Konzert gehen würde. Die Band, die mich dort so begeistert hat nennt sich Alabama 3, besteht aus 5 oder 6 alten Haudegen und einer Frau, die aussieht wie eine Piratenbraut aus Flucht der Karibik und rockt gewaltig. Wer hätte das gedacht: Country Musik aus England mit fetten Beats.
Am vergangenen Freitag war ich mal wieder Clubben. Hier in England ist ja Dubstep und Drum N Bass recht ne ganze Ecke populärer, als wir es aus deutschen Clubs gewohnt sind. Selbst in den Mainstream-Dissen läuft hin und wieder mal ein gebrochener Beat. Das Highlight der Nacht war definitiv das Set von Benga. Der relativ kleine Raum in den "Rescue Rooms" war in kürzester Zeit ein kochender Hexenkessel. Manche Beats haben mir fast den Magen umgedreht und zu guter letzt haben Benga und sein MC noch einen ordentlichen Stagedive hingelegt. Besser gehts nicht... naja, ein bißchen mehr Wasser und Sauerstoff hätte ich mir vorstellen können. Aber irgendwie gehörte das dazu...
Die britishen Charts hingegen sind schlichtweg zum Weglaufen. Wenn ihr wissen wollt was dort abgeht, dann schaut Euch mal bei Youtube Videos wie "Sexy Chick" von David Gauletta an oder die total authentische Boyband "JLS". Einfach nur grausam...
Sonntag, 15. November 2009
Die spinnen, die Briten
Gestern war ich im Pub um mit 10 Verfeierten Iren, 2 Franzosen und ein paar Unbeteiligten zu sehen, wie Irland von Frankreich geschrubbt wird. Dabei bin ich auf diesen Bierdeckel gestoßen:

Unglaublich, dass hier sogar auf Bierdeckeln für die Armee geworben sind. Überhaupt findet man hier einen für meine Verhältnisse recht krassen Patriotismus. Am 11. November war Gedenktag für die gefallenen Soldaten und das Ende des ersten Weltkrieges. Es war irgendwie eine komische Ironie erst als patriotische Rheinländerin die Sessionseröffnung live vom Altermarkt im Internet zu schauen und dann kurz danach BBC News ein zu schalten und die zwei Schweigeminuten mit zu bekommen.
Überrascht hat mich beispielsweise auch, dass die Armee selbst in der Uni für sich wirbt. Sie hatten beispielsweise beim Fresher's Fair (eine Art Marktplatz, wo alle Uni Institutionen für sich werben) in der ersten Woche auch einen Stand, wo sie sich und ihre ach-so-tollen Missionen präsentiert haben.
Mann Mann. In dem Fall muss ich wirklich sagen, dass mir regelmäßig schlecht wird, wenn ich sowas sehe...
Unglaublich, dass hier sogar auf Bierdeckeln für die Armee geworben sind. Überhaupt findet man hier einen für meine Verhältnisse recht krassen Patriotismus. Am 11. November war Gedenktag für die gefallenen Soldaten und das Ende des ersten Weltkrieges. Es war irgendwie eine komische Ironie erst als patriotische Rheinländerin die Sessionseröffnung live vom Altermarkt im Internet zu schauen und dann kurz danach BBC News ein zu schalten und die zwei Schweigeminuten mit zu bekommen.
Überrascht hat mich beispielsweise auch, dass die Armee selbst in der Uni für sich wirbt. Sie hatten beispielsweise beim Fresher's Fair (eine Art Marktplatz, wo alle Uni Institutionen für sich werben) in der ersten Woche auch einen Stand, wo sie sich und ihre ach-so-tollen Missionen präsentiert haben.
Mann Mann. In dem Fall muss ich wirklich sagen, dass mir regelmäßig schlecht wird, wenn ich sowas sehe...
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