Ich bin müde, meine Füße tun weh. Gestern war City Centre erkunden und Karaoke Party angesagt, heute hab ich mir die Uni erlaufen. Leider habe ich bei allen Touren viel zu viel Strecke zurück gelegt, da die Straßen von Nottingham alles andere als logisch und einfach angeordnet sind und oftmals unverhofft abbiegen und einem keine Chance geben auf eine andere Straße zu wechseln. Außerdem ist diese Stadt verdammt hügelig. Das britische Wuppertal sozusagen.
Meine WG war definitiv ein Glücksgriff. Das Kennenlernen ist hier echt ein Selbstläufer. Gestern waren wir Karaoke singen im Hinterzimmer eines chinesischen Restaurants. Das war die Abschiedsparty von Richard, einem deutschen Kumpel meiner Mitbewohner, der nächste Woche zurück nach Deutschland geht, weil er mit seinem Studium fertig ist und hier keinen Job findet. Es war noch ein Haufen anderer Leute da und alle waren nett und offen und witzig drauf. Ich konnte durch erstaunliche Textsicherheit bei Britney Spears punkten. Nachdem wir dann alle gemeinsam noch "Yellow Submarine" zum besten gegeben haben, habe ich mich verabschiedet und bin nach Hause gegangen. Aber es war ein Riesenspaß und ich freu mich jetzt schon, wenn ich wieder mit diesen Leute ausgehen kann.
Heute stand dann für mich die Uni-Besichtigung auf dem Plan. Mal wieder wurde diese durch das obligatorische Verlaufen in die Länge gezogen. Erstmal habe ich mir ein hässliches, einsames Industriegebiet angeschaut ehe ich dann doch den South Entrance des Uni Campus' gefunden habe. Als hätte ich es so geplant (und gewusst), war heute Tag der offenen Tür. Also habe ich mir schnell ein Programm besorgt und mir erstmal die Vorstellungs Lecture für American and Canadian Studies angehört. Die war allerdings weniger informativ, weil die Professorin eigentlich nur mit gekonnt intelektuell-arrogantem Blick zuerst das Institut gelobhudelt hat und schließlich noch in 20 Minuten durch die Geschichte der Sklaverei in den USA geprescht ist. Aber trotzdem war's ganz amüsant und interessant mal die Uni auch von Innen zu sehen. Innen ist sie allerdings längst nicht so beeindruckend wie von außen. Als ich am Campus ankam musste ich schon einige Mal staunen. Als hätten Sie in die Rheinaue einfach ein paar Prachtgebäude gestellt und das dann Campus genannt. Leider auch in alter Nottingham-Manier total hügelig. Aber wunderschön. Aber ich will es nicht weiter beschreiben. Ich stell einfach ein paar Bilder rein und ihr seht selbst:
Ich habe lange mit dem Blog gekämpft, um die Bilder besser ein zu fügen. Aber es ging nicht anders als so. Wenn Ihr mehr und größere Bilder sehen wollt, einfach unter den Link darunter oder
hier klicken und ihr kommt in mein Picasa Album.
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